opener
 08024 641-669   |    Versandkostenfrei ab 49 €   |   Lieferung innerhalb Deutschlands
Einfach und flexibel
Online gestalten oder Daten hochladen
Schnelle Lieferung
Versandkostenfrei ab 49 €
Qualitätsversprechen
Geprüfte Materialien und Technologien
Swipe to the left

Eine Brand, ein Name: Wie wichtig der richtige Font für den Markenwert ist

vor 10 Monaten 1460 mal angezeigt Keine Kommentare

Wie wichtig der Font für den Markenwert ist

Für den Aufbau einer Marke sind gleich mehrere Faktoren entscheidend, denn schließlich soll das Branding unverwechselbar und stimmig sein. Und dazu gehören nicht nur Farbe und Form eine klare Sprache, auch der richtige Font ist wichtig, um den Kunden oder Usern sofort ein Bild der eigenen Marke zu vermitteln.

Dabei kann die Schriftart für professionelle Beständigkeit, für den kreativen Schwung oder digitale Innovation stehen. Bereits der Blick auf den Namen eines Unternehmens reicht oft aus, um das Image der Marke zu identifizieren, selbst wenn man nicht gleich weiß wofür wie Zalando & Co stehen.

Doch was macht einen guten Font aus und wie schaffen Sie es, mit einfachen Buchstaben eine Marke aufzubauen?

Die Grundregeln von Fonts im Designprozess

Ob Sie lieber Schriften mit oder ohne Serifen bevorzugen (die meisten Unternehmen benutzen serifenlose Fonts, Ausnahmen sind meist Zeitungen und Magazine), ob Sie leichte oder stämmige Schriften mögen oder wie Sie es mit der Laufweite halten, all diese Details sind beim Brand Building flexibel anpassbar. Einer Grundregel untersteht das Schriftdesign aber in jedem Falle: der Lesbarkeit.

Ein Font kann nur dann für Ihre Marke stehen, wenn er gut lesbar ist. Selbst an sich schlechter lesbare Fonts wie das geschwungene Design von Coca Cola erhöhen ihre Lesbarkeit durch eine klare Farbgebung - ganz davon abgesehen, dass der Schriftzug Coca Cola von niemandem mehr gelesen werden muss, um identifiziert werden zu können. Denn auch abseits der bloßen Lesbarkeit steht jeder Letter des Fonts für Dynamik, für Schwung, Verkettung und eine Marke, mit der die Welt aufgewachsen ist. Die gleichen Schwünge finden sich auch in den Flaschen und Gläsern von Coca Cola wieder. Wir haben auch noch mehr Inspirationen für Flaschenetiketten.

Es muss nicht immer handgemacht sein

Der Aufstieg von Technikfirmen zu Technikriesen hat klargestellt, dass Schriftarten nicht immer speziell angefertigt werden müssen, um das Image einer Marke entsprechend zu vertreten.

Selbst Facebook, YouTube und Google benutzen einfache Schriftarten, die dennoch das Markenimage perfekt wiedergeben.

Facebooks Klavika entspricht in etwa einer Schweizer Moderna, die Arial ähnelt und trotzdem unverwechselbar ist. Alleine am klein geschriebenen „f“ erkennen Kunden sofort die Marke.

Google fuhr mit seiner Font Catull BQ sogar lange gegen den Strom und setzte auf die unbeliebten Serifen. Wirkte dadurch aber freundlich, offen und wie ein „Recherchepartner“ aus der Zeitungswelt.

Natürlich ist auch Designvorbild Apple in der Welt der Schriftarten stark vertreten und das ohne klaren Schriftzug. Denn Apples Logo ist nur der Apfel, aber alleine die durchgehende Verbreitung von Helvetica in allen Apple-Betriebssystemen hat die Schriftart untrennbar mit Apple verknüpft. Vor allem in der feinen Ausprägung der neuen iOS-Versionen.

Assoziationen wecken und das Markenimage verknüpfen

Egal aus welcher Branche Sie kommen, es gibt bereits Markenvorreiter, die es geschafft haben bestimmte Fonts für bestimmte Branchen zu prägen. Jetzt müssen auch Sie den Font finden, der auch ohne Text sofort Assoziationen weckt.

Geschwungene Schriftarten wie bei Coca Cola oder Budweiser wirken beispielsweise sofort kulinarisch und erinnern an handgeschriebene Menüs. Daher eignen sie sich vor allem für Produkte aus der Nahrungsmittelbranche. Bei unseren Etiketten für Nahrungsmittel gibt es zudem noch weitere Gestaltungsideen.

Freundliche Trendfonts wie Amatic oder Pacific Northwest Letters verknüpfen genau diesen Trend mit moderner Leichtigkeit. Auch Retrofonts wie Benguiat liegen gerade voll im Trend und wecken Erinnerungen an die Popkultur der 70er und 80er Jahre.

Die Klassiker im Design sind aber die Fonts der Schweizer Schule. Leichte, schnörkellose Schriftarten wie Helvetica, Bebas Neue oder Julius Sans One scheinen zu schweben. Gerade dadurch wirkt so ein Font besonders digital. Diese eigenen sich beispielsweise für Etiketten auf CDs und DVDs.

Für Newsportale und die Nachrichtenbranche sind auch Serifen in Ordnung, schließlich sind Leser die Serifen aus dem Fließtext von Zeitungen ohnehin gewohnt. Besonders die Lesbarkeit steht hier im Vordergrund - und Serifen sind immer auch der Rückgriff auf den klassischen Schriftsatz in der Zeitungsbranche.

Auch schwerere Schriftarten wie Archivo oder Impact können dynamisch wirken, strotzen aber durch die breiten Lettern vor allem vor Kraft. Das ist ideal für sportliche oder industrielle Einsätze, wo der Schriftzug Stärke demonstrieren soll.

Wie Sie Ihren Schriftzug aber auch designen, denken Sie einfach daran, dass es für viele Kunden der erste Kontakt mit Ihrer Brand sein wird. Das ausgeschriebene Markenlogo ist die Visitenkarte Ihres Unternehmens und muss als solches so aussagekräftig sein, dass jeder Kunde weiß, was Ihr Unternehmen zu bieten hat.